Karl's kühne Gassenschau


Fotogalerien:

Impressionen vom CVA-Sommerplausch, der bei Karl's kühne Gassenschau in Olten stattgefunden hat. Nach einem Blick hinter die Kulissen begeisterten…
Erinnerungen an den Besuch bei Karl's kühne Gassenschau mit dem Programm "Fabrikk", 17. August 2013.

Bilder:

CVA Archiv mit Bildern, welche mit der Unternehmung in einem Bezug stehen.

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Karl’s kühne Gassenschau hat seit ihrer Gründung 1984 zwanzig verschiedene Produktionen in über 2000 Vorstellungen vor über einer Million Zuschauer gezeigt - eine stolze Bilanz. Die Gründer haben sich an der Mimenschule Ilg, Zürich kennen gelernt. Vom einfachen Strassenvariété im Jahr 1984 über das abenteuerliche Freilufttheater um eine BAUSTELLE (1989/90) und den archaischen Alptraum im STEINBRUCH (1995/97) bis hin zum aufwändigen Wasserspektakel Akua hat sich dabei ein reicher Erfahrungsschatz angesammelt.
Treibende Kraft bei allen Produktionen ist die unbändige Lust, Grenzen zu sprengen und Unterhaltung mit Innovation zu verbinden. Die einzigartige Theaterform soll für ein breites Publikum zugänglich sein und dabei immer wieder in neue Dimensionen der Fantasie vorstossen. Charme, Komik und Risiko spielen bei jeder Kreation von Karl’s kühner Gassenschau zentrale Rollen. Doch es geht nicht nur um Spass und Nervenkitzel, die Zuschauer sollen auch zum Nachdenken verführt werden. Denn es sind immer zeitkritische Themen, die Karl’s kühne Gassenschau unter die komödiantische Lupe nimmt.

Nach dem Riesenerfolg von AKUA folgte im Juni 2006 der nächste spektakuläre Openair-Streich von Karl’s kühner Gassenschau: SILO 8. Die Spezialmischung aus Schauspiel, Live Musik, Choreografien und halsbrecherischen Stunts unter freiem Himmel. Zu erleben inmitten eines von Weiden und Gestrüpp überwachsenen futuristischen Silo-Dschungels. Nach fünf Saisons rund um das Altersheim der Zukunft folgte im Juni 2011 mit FABRIKK eine Geschichte über Heimat, Identitätsverlust und Schokoladenträume. Ein zartschmelzendes Spektakel, hergestellt aus den besten Gassenschau-Zutaten. Seit Juni 2016 wird die neuste Produktion «Sektor1» in Winterthur, Olten und St-Triphon gezeigt.

Woher kommt der Name Karl's kühne Gassenschau?
Als wir unsere Gruppe gründeten, trugen alle Strassentheater und Kleinkunstbühnen italienische oder französische Namen: Zampano’s Variété, Circolino Pipistrello, Rigolo, Circo Panero. Das war verständlich, denn zu jener Zeit stand Deutsch noch für Heino und Helmut Kohl, für RAF und NATO-Doppelbeschluss und Opel Manta. Wer aber etwas Schönes, Poetisches und Lustiges machen wollte, brauchte Deutsch so wenig wie möglich. Zwei Tage lang steckten wir die Köpfe zusammen und suchten nach einem Namen für unsere Truppe. Cirque de la grenouille? Road Show? Circolino irgendwas? Niemand war glücklich, alles klang albern und abgeschmackt. Schliesslich drängte sich eine Frage auf: Was machen wir denn? Eine Gassenschau! Also nennen wir es auch so, deutsch und deutlich. Und was für eine Gassenschau machen wir? Eine mutige, spektakuläre. Wir bieten Spektakel und Poesie, Unterhaltung und Nervenkitzel… Kurz: eine kühne Gassenschau. Und wenn wir schon deutsch sind, dann gleich richtig. Welches ist der deutscheste aller Vornamen? Karl, genau. Und schon war «Karl´s kühne Gassenschau» geboren. Der Apostroph übrigens hatte von Anfang an nur die Aufgabe, die Deutschlehrer zu ärgern.

Text: karlskuehnegassenschau.ch